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Thema: parameter, para< Älteres Thema | Neueres Thema >
whiteraven Offline
Turnierleiter




Gruppe: Members
Beiträge: 2338
Seit: 05 2002
    Geschrieben: 30 04 2013,18:03 QUOTE

Und täglich grüßt das Murmeltier...

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Schöne Grüße,
Andreas Dumont

* Die Eröffnung ist wie eine Liebeserklärung: Die Folgen sind unabsehbar *
www.chessica.de; Spieler bei j'adoube
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Profile PM WEB 
l.milde119@googlemail.com Offline





Gruppe: Members
Beiträge: 49
Seit: 03 2013
    Geschrieben: 30 04 2013,16:46 QUOTE

Moinsen zusammen!

Die Diskussion ist weder neu noch spannend. Ich behaupte, dass alle die hier ernsthaft Turnierschach spielen Engines benutzen und zwar während der Partien! Ich trete für jeden Einzelnen den Beweis an. Wer das Gegenteil behauptet lügt sich selbst in die Tasche. Anders wäre es auch gar nicht zu erklären, wie es Nahschachspieler mit einer DWZ von 1500 bei uns auf eine FCR von 2300 schaffen sollten!?

Ich finde das übrigens auch gar nicht schlimm, weil es zu qualitativ guten Partien führt!

Ich selbst würde hier wahrscheinlich selber jede Partie verlieren, wenn ich ohne Engine spielen würde, aber ich stelle mich auch nicht hin und sage ICH bin ein guter Schachspieler, ABER ich habe prächtige Partiensammlungen, die ich ständig erweitere und pflege, und dadurch bin ich selbst Enginebenutzern manchmal einen kleinen Schritt voraus! :-)

ALSO: Auf auf auf! Seid ehrlich und gebt endlich zu, daß ihr alle Patzer seid ohne Engines und bekennt euch zu Fritz und Houdini!

Jetzt dürft ihr mich niederbrüllen und fertig machen!
Liebe Grüße!
Lars Milde

PS: Bei Antworten an mich im speziellen, bitte unbedingt den Namen dazuschreiben. Ich möchte gerne wissen mit wem ich rede und diskutiere!


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"Wer Freunde hat, ist niemals ein Versager!"
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verhaftung Offline





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Beiträge: 310
Seit: 08 2005
    Geschrieben: 29 04 2013,21:35 QUOTE

Hallo zusammen,
leider komme ich erst heute dazu, mich zu melden. Es ist schon erstaunlich, was eine solche Frage hier anrichten kann. Es war lediglich eine Frage! Und ich glaube schon, es in die richtige Kategorie eingetragen zu haben.

Erst einmal möchte ich mich bei:
phantomius
Bubumann
Schumja
Herr Mes und
Alberich
für die vernünftigen Kommentare und Vorschläge recht herzlich bedanken.

Und jetzt kurz zu Josef Rödl:
nur zum Verständnis. Dies Frage habe ich nicht aus persönlichem Interesse gestellt oder um mich hier mal zu Wort zu melden. Diese Frage habe ich im Auftrag meines Bruders gestellt(der nicht auf dieser Plattform spielt. Und, er benutzt sie nicht während des Spiels sondern nur zur Analyse wie viele andere auch, NACH dem Spiel). Ich selber benutze keine Computerprogramme. Weil ich gar nicht die Zeit für habe. Und ich spiele auch nur so viele Partien, wie ich noch bewältigen kann. Außerdem, Josef, guck Dir meine FCR an. Ich glaube, das sagt alles.
Ich habe nichts gegen Dich. Wir haben auch noch nie gegeneinander gespielt. Aber jeden direkt oder indirekt zu unterstellen mit Programmen zu spielen, nur weil er mal eine Frage hat…

Aber wie dem auch sei. Ich denke, hier ist alles gesagt.
Danke.
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Profile PM 
driver0110 Offline





Gruppe: Turnierleiter
Beiträge: 2683
Seit: 01 2008
    Geschrieben: 29 04 2013,19:21 QUOTE

Zitat
Es ist aber durchaus sinnvoll, sich während der Eröffnungsphase mehrere Großmeisterpartien zur Stellung herzunehmen und diese dann durchzuspielen und versuchen die Pläne nachzuvollziehen.


Noch sinnvoller ist es m.E., die mitgelieferten Partiekommentare zu studieren, dann erkennt man die Unterschiede bei verschiedenen Varianten / Untervarianten
Ob ich das aus einem Buch rausziehe oder eine Datenbank mit Kommentar, macht fast keinen Unterschied.
Auch im Schach kann man das Rad nicht neu erfinden.
Wer ohne diesem Hintergrundwissen nur die erfolgreichsten Züge nachspielt, kommt schnell an seine Grenzen, wenn es zu einem Zug des Gegners keine Antwort in Büchern jeder Art gibt

Das "Studieren" von bestimmten Eröffnungen sogar nach verschiedenen Autoren macht mir z.B. Spass, da vertieft man seine Kenntnisse vielseitig

Grüße


Bearbeitet von driver0110 an 29 04 2013,19:49

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Hanno Schirm

 
-  Königskindergarten
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fisch Offline





Gruppe: Turnierleiter
Beiträge: 4834
Seit: 07 2003
    Geschrieben: 29 04 2013,18:44 QUOTE

das ist eigendlich das was dass Fernschach ausmacht
es ist halt nun mal ein unterschied zum Nahschach, mittlerweile kommt man durch den PC an viel mehr Daten als früher in den 70/80er wo man noch mit Steckheftchen gespielt hat und sich mühervoll alles aus Bücher, Schachzeitschriften usw zusammen gestellt hat mittels Karteikarten  :)
Es war halt schon immer so das diverse Helferlein im FS da waren


Bearbeitet von fisch an 29 04 2013,18:45

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gruß Ronald Fischer
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Die Rücksichtnahme kommt mit dem Verstand, und da bei manchem der Verstand nie kommt, kann bei ihm auch nicht mit Rücksichtnahme gerechnet werden.


© Wolfgang J. Reus (1959 - 2006), deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker
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Gast
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    Geschrieben: 29 04 2013,18:42 QUOTE

Die Diskussion läuft langsam in die Richtung der bekannten Doktorarbeit-Plagiate (v. Guttenberg, Schavan etc.). Die grundsätzliche Frage die Auwi hier aufwirft lautet doch:

Darf man im Schachspiel - egal ob Nah- oder Fernschach - die geistige Arbeit anderer Schachspieler verwenden ?

Ich finde uneingeschränkt JA, denn gerade dadurch hat sich das Schachspiel in der Vergangenheit weiter entwickelt und wird es auch weiterhin tun, so wie viele geistige Arbeiten dieser Welt. Auch Newton oder Einstein begannen nicht beim Urknall!

Das Leben ist ein großes Brainstorming:
Man schöpft aus eigener und fremder Erfahrung und (er)findet daraus neue Wege.

Dabei muß man nicht gleich "Zitierregeln" wie bei Doktorarbeiten einführen...
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Alberich Offline





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Beiträge: 1088
Seit: 10 2011
    Geschrieben: 29 04 2013,18:21 QUOTE

Dann dürftest du generell keine Eröffnungsliteratur zulassen.

Ich denke, das ist einfach zu kurz gedacht.

Wer sich aus einer Datenbank mit Großmeisterpartien einfach nur jeweils die "scoremäßig" besten Züge heraussucht und diese dann blind spielt, der kommt sowieso recht schnell unter die Räder, wenn er dann aus dem Buch raus ist und selbst weiterspielen muss.

Es ist aber durchaus sinnvoll, sich während der Eröffnungsphase mehrere Großmeisterpartien zur Stellung herzunehmen und diese dann durchzuspielen und versuchen die Pläne nachzuvollziehen. Auf diese Weise dringt man einfach tiefer in die Partie ein. Man erkennt typische Manöver und sich wiederholende Muster, die man dann anwenden kann, auch wenn der Gegner abweicht.

Bei der Entwicklung eines Eröffnungsrepertoires im Nahschach macht man das ja auch so, nur halt vor und nach der Partie. Im Fernschach kann man dies halt auch während der Partie betreiben.

Ich sehe auch kein wirkliches Problem darin, sich Großmeisterpartien auf diese Art nutzbar zu machen.


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Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht (Moliere)
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Auwi Offline





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Seit: 10 2006
    Geschrieben: 29 04 2013,18:18 QUOTE

Ob ich Züge aus einer Partiesammlung, aus einem Variantenbuch oder von einem Computerprogramm spiele ist in meinen Augen dasselbe. Die Zuge stammen nicht von mir, sind also von anderen "generiert" und ich spiele sie "nur nach", wobei ich mich auf das Urteil der "Verfasser" der Züge verlasse.
Warum es gravierende Unterschiede in der Art des "Generierens" geben soll, ist mir nicht ersichtlich.
Ganz extrem da die "Tabelbases". Als Buch müßten sie ja  erlaubt sein, als Computerdatei nicht ???
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fisch Offline





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Beiträge: 4834
Seit: 07 2003
    Geschrieben: 29 04 2013,17:58 QUOTE

Auwi dann solltest du nur noch Nahschach spielen, aber achtung auch dort spielt man u.U Züge des einen oder anderen GM nach

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gruß Ronald Fischer
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Alberich Offline





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Beiträge: 1088
Seit: 10 2011
    Geschrieben: 29 04 2013,17:50 QUOTE

Leider ein wenig das Thema verfehlt. ;-)

Hier ging es nicht darum, was Selbstbetrug ist und ab welchem Punkt dieser einsetzt, sondern darum, was Betrug nach den hier festgeschriebenen Regeln ist.

Die Sinnhaftigkeit jeder Regel kann man immer anzweifeln, aber wer hier auf freechess Schach spielen möchte, hat die Regeln in dieser Form zu akzeptieren.
Und wenn Eröffnungsliteratur und Partiesammlungen erlaubt sind, dann darf diese auch jeder verwenden.
Es wird ja niemand dazu gezwungen. Für wen das schon Selbstbetrug ist, der soll's halt lassen. ;-)


Bearbeitet von Alberich an 29 04 2013,17:51

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60 Antworten seit 24 04 2013,22:54 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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